Über 55.000 Schüler:innen demonstrieren gegen die Wehrpflicht und lösen eine massenhafte Politisierung der Jugend aus. Am 08. Mai steht der nächste Streiktermin. Wie hat sich der Schulstreik gegen die Wehrpflicht entwickelt? Vor welchen Grenzen steht die Schulstreik Bewegung aktuell und wie müssen diese überwunden werden?
Wehrpflicht statt Zukunftsperspektive
Um diese Fragen beantworten zu können, lohnt sich im ersten Schritt ein Blick auf die Bedingungen, unter denen sich die Proteste entwickelt haben: Krieg, Aufrüstung und die sich verschlechternden Lebensbedingungen sind in den letzten 3 Jahren zu den prägenden Themen der Jugend genauso wie der linken politischen Bewegung geworden. Über 60 Prozent der Jugendlichen in Deutschland gaben in Umfragen der Studie „Jugend in Deutschland 2024“ an, pessimistisch in die Zukunft zu blicken. Hauptsächlich wurde die Angst vor teurem Wohnraum, Inflation und Altersarmut sowie Krieg in Europa und dem mittleren Osten genannt. In dieser Situation, in der der bürgerliche Staat offenere Angriffe auf die Rechte und das Leben der Arbeiter:innen führt und v.a. der Jugend keine Zukunftsperspektive mehr bieten kann, führt Deutschland am 05.12.2025 das neue Wehrdienstgesetz ein. Zwar „freiwillig“, aber mit Perspektive auf Verpflichtung im Krisenfall. Schüler:innen sollen gemustert werden, sich für die Front vorbereiten und durch Bundeswehr-Werbung und mit der Lüge der „Verteidigung der westlichen Werte“ auf Kriegskurs gepolt werden, denn all die Aufrüstung ist nichts wert, wenn am Ende niemand bereit ist, die imperialistischen Machtinteressen mit der Waffe zu verteidigen. Die mögliche Einführung einer Wehrpflicht war ein Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte, ein Moment, in dem die Zukunftsangst und die Enttäuschung von diesem Staat und diesem System einen Sprung machte und zu einer konkreten Protestbewegung wurde.
Die Jugend hat ein objektives Interesse am Kampf gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht. Doch, dass die Jugendlichen vor allen Dingen im antimilitaristischen Kampf eine besondere Rolle einnehmen ist nicht neu und wurde schon vor dem 1. Weltkrieg von Karl Liebknecht diskutiert. Er setzte sich 1904 dafür ein, dass die Jugendlichen in Zeiten der Kriegsvorbereitung spezifisch durch antimilitaristische Themen politisiert werden müssen. Jugendliche entwickeln durch ihre besondere Situation als Kanonenfutter im Krieg eine grundlegende Abneigung gegen Krieg, die von revolutionären Kräften aufgegriffen werden muss.
Dies ist v.a. wichtig, da eine Ablehnung von Krieg und der Regierung nicht automatisch zu fortschrittlichen Ideen führt. Dies zeigt die gleiche Studie von 2024. Hier gaben 44 Prozent der Jugendlichen an, besorgt über „Flüchtlingsströme“ zu sein und dies als zentralen Grund ihrer Unzufriedenheit zu sehen. Allgemein spiegelt sich in der Studie wider, dass Jugendliche der „politischen Mitte“ verstärkt den Rücken kehren und nach Lösungen und Alternativen suchen. Die Alternative muss aber nicht zwangsläufig fortschrittlich sein, wie sich in der Umfrage zeigt. Junge Männer wenden sich vermehrt der AfD zu, während junge Frauen eher linke Ansichten vertreten. Sich von der aktuellen Politik nicht vertreten zu fühlen und Angst vor Krieg zu haben heißt also nicht automatisch Sozialist:in zu werden. Die besondere Rolle der Jugend im Kampf gegen den Krieg ergibt sich also nicht automatisch, sondern muss aktiv entwickelt und geschaffen werden, um den Sozialismus als eine wirkliche Alternative zu diesem System unter der Jugend zu verbreiten. Die aktuelle Schulstreikbewegung zeigt aber, dass Jugendliche sich durch ihre Situation auch fortschrittlich politisieren und eine Offenheit für sozialistische Ideen entwickeln.
Massenhafte Politisierung durch Schülerstreik
Die Kampagne „Schulstreik gegen Wehrpflicht“ schaffte es ausgehend von der SDAJ (Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend) innerhalb kurzer Zeit deutschlandweit Streikkomitees zu gründen, bei denen sich Schüler:innen sowie verschiedene sozialistische und fortschrittliche Gruppen versammelten. Auf Grundlage dieser Arbeit und Planung im Vorhinein entwickelte der Schulstreik eine Schlagkraft, die in diesem Maße nicht abzusehen war und Charakterzüge einer spontanen Bewegung enthält.
Was charakterisiert eine spontane Bewegung? Spontane Bewegungen prägen immer wieder das politische Geschehen und bringen vielen Menschen zu einem konkreten Anlass in kurzer Zeit auf die Straße. Verbindend ist hier das gemeinsame Ziel, auf das hingearbeitet wird, welches Menschen zusammenbringt, von denen viele nicht organisiert sind oder sogar das erste Mal aktiv mit einem politischen Kampf in den Kontakt treten.
Der konkrete Anlass, der eine Bewegung hervorbringt trifft in den meisten Fällen auf eine allgemeine Stimmung in Teilen der Gesellschaft, die sich durch die aufgezeigten Widersprüche in eine massenhafte Politisierung verwandelt. Beispiele solcher Bewegungen sind die Hanaubewegung oder die Anti-AfD-Proteste Anfang 2024. Auch hier waren es immer konkrete Anlässe, welche auf eine sich gesellschaftlich entwickelnde Stimmung trafen. Beispielsweise die Welle an Empörung über den aufsteigenden Faschismus, welche durch die Veröffentlichung eines rechtsextremen Treffens durch die Redaktion „Correctiv“ massenhaft auf die Straße getragen wurde. Die Schulstreiks gingen auf der einen Seite ebenfalls aus einem Ereignis, nämlich dem Gesetz zur Wehrpflicht, hervor, welches auf die bestehende Ablehnung von Krieg unter Jugendlichen gestoßen ist. Auf der anderen Seite führte die Gründung von Streikkomitees und der Einfluss von organisierten Kräften dazu, dass der Schulstreik sich bundesweit in kurzer Zeit verbreitete.
In Massenbewegungen wollen sich viele Menschen in kurzer Zeit zu einem Thema eine Meinung bilden, um eine Erklärung für die aufkommenden Widersprüche zu finden. Bürgerliche Lösungen werden von Politiker:innen, den bürgerlichen Medien oder auch dem eignen Umfeld geboten. Wenn keine Verankerung von revolutionären Kräften und Einflüssen in den Massenbewegungen vorhanden ist, werden sich die Antworten auf die aufkommenden Widersprüche im Rahmen des Systems bewegen, egal wieviel revolutionäres Potential eine Massenbewegung durch ihre Mitglieder aufweist, da die systemkonformen Antworten allgegenwärtig sind. Deutlich zeigte sich dies beispielsweise bei den Anti-AfD-Protesten, die stark von reformistischen Kräften dominiert wurden und bürgerliche Antworten auf Widersprüche des Systems lieferten, während fortschrittliche Kräfte nur einen minimalen Einfluss besaßen. Anstatt das kapitalistische System als den Übeltäter und direkten Unterstützer des aufsteigenden Faschismus zu entlarven, wurde die bürgerliche Demokratie als goldene Lösung hochgehalten. So konnten sich Parteien, wie Die Grünen, als Verbündete im Kampf gegen den Faschismus präsentieren und gemeinsam mit den Demonstrant:innen gegen die AfD wettern. Der Zusammenschluss von Kapital und Faschismus, welcher durch das rechtsextreme Treffen aufgedeckt wurde, konnte durch das Fehlen von revolutionären Antworten mit bürgerlichen Erklärungen vom Tisch gewischt werden.
Die Rolle von Revolutionär:innen in der Schulstreikbewegung
Aktuell stehen wir vor einer Situation, in welcher eine bundesweiter Streik gegen die Wehrpflicht zu einer massenhaften Politisierung der Schüler:innen geführt hat.
Auch hier lassen sich aktuell im bürgerlichen Diskurs rund um den Schulstreik Tendenzen einer bürgerlichen Vereinnahmung erkennen. Dabei werden spezifische Ansichten und Lösungen von den Medien in den Vordergrund gestellt, welche das kapitalistische System nicht grundlegend in Frage stellt. Gut erkennt man das zum Beispiel an der medialen Präsenz des Generalsekretärs der Bundesschülerkonferenz Quentin Gärtner, der wenn man den bürgerlichen Medien glaubt, für alle Schüler:innen Deutschlands spricht. Aktiv beim Bündnis 90/ Die Grünen glänzt Quentin immer wieder mit Sätzen, wie: „Wenn es mehr Politik für junge Menschen gäbe, gäbe es auch weniger Unmut von Jugendlichen über diese Wehrdienst-Debatte“ und findet auf eine massenhafte Politisierung gegen die Wehrpflicht systemkonforme Antworten.
Doch im Gegensatz zu der Anti-AfD-Bewegung erkennen wir in der Schulstreik-Bewegung einen deutlich stärkeren Einfluss von Revolutionär:innen, welcher einer bürgerliche Vereinnahmung standhält. Denn auch, wenn das der Diskurs ist, welcher die deutschen Medien dominiert, sind es nicht die Forderungen, die Schüler:innen in ihren lokalen Streikkomitees aufstellen. Verschiedene revolutionäre Organisationen konnten mit den Streikkomitees gemeinsam revolutionäre Forderungen aufstellen, die die Aufrüstung an sich verurteilen und eine klare Haltung zu imperialistischen Kriegen einnehmen.
Da spontane Bewegungen so schnell sie aufflammen auch wieder abflachen können, wenn sie sich nicht weiterentwickeln oder ihnen durch trügerische Reformen der revolutionäre Charakter entzogen wird, ist es essentiell zu diskutieren, wie wir diese spontane Bewegung als fortschrittliche Kräfte zu einem langfristigen und erfolgreichen Kampf bringen können. Revolutionär:innen analysieren eine Bewegung aufgrund ihres Ausmaßes und der Dauer, ihrer politisch ideologischen Ausrichtung und der Praxis die sie auf die Straße bringt. Die Schulstreik-Bewegung liefert dabei wichtige Vorraussetzungen für das Schaffen einer langfristigen und kraftvollen Bewegung, die über das aktuelle Ziel, nämlich die Verhinderung der Wehrpflicht, hinausgeht. Die Rolle von Revolutionär:innen muss also im Bezug auf den Schülerstreik danach bewertet werden, inwiefern sie die Bewegung nach vorne bringen, Erfahrungen reintragen und es schaffen, aufbauend auf den bestehenden Grundlagen ein kommunistisches Bewusstsein führend zu machen. Konkret bedeutet das aktuell vor allem zwei Entwicklungsschritte zu schaffen: Zum einen vom Kampf gegen die Wehrpflicht zum Kampf gegen den Krieg insgesamt überzugehen und zum anderen den Schulstreik auf die gesamte Jugend zu erweitern.
In der Diskussion um Führung geht es dabei nicht darum zu diskutieren, wie man alles bestimmen kann, sondern wie man mit seiner Haltung, der Praxis und der Werktätigkeit eine Bewegung überzeugen und hin zu revolutionären Antworten führen kann. Gleichzeitig ist die Beeinflussung keine einseitige. Revolutionär:innen müssen mit und von Bewegungen lernen und Erfahrungen für kommende politische Kämpfe sammeln. Hierbei ist vor allen Dingen wichtig die Erfahrungen aus der Praxis zu verinnerlichen und die Probleme einer Bewegung auszuwerten und dann gemeinsam zu überwinden. Dadurch kann durch das Wirken in eine Bewegung etwas größeres geschaffen werden und die Kontinuität und Steigerung des Klassenkampfes gewährleistet werden.
Vom Streik gegen die Wehrpflicht zum Streik gegen den Krieg
Der Schulstreik gegen die Wehrpflicht hat einen wichtigen Moment in der Mobilisierung der Jugend gegen die Militarisierung und gegen die Kriegspläne des deutschen Imperialismus geschaffen. Wir sehen auch, dass es Schritte gibt, ausgehend vom Kampf gegen die Wehrpflicht eine Erweiterung zum Kampf gegen den Krieg insgesamt zu schaffen. So mobilisierte der erste Schulstreik am 5. Dezember 2025 unter dem Motto: „Nein zu Wehrpflicht! Nein zu allen Zwangsdiensten!“ Der kommende Streik am 8. Mai hingegen ruft hingegen bundesweit mit dem Motto: „Nie wieder Wehrpflicht! Nie wieder Krieg!“ auf und verurteilt die Kriegsvorbereitung Deutschlands als einen „Kampf um Macht in der Welt für Märkte, Ressourcen und Handelswege“. Dies ist ein wichtiger Schritt, um von der Frage der individuellen Betroffenheit vom Krieg (Wird Deutschland mich zwangsverpflichten oder nicht?) zu einer klaren internationalistsichen und revolutionären Haltung überzugehen, die die Jugend aufruft, sich den imperialistischen Kriegen insgesamt entgegen zu stellen. Dieser Schritt muss zuende gefürht werden: Wir streiken gegen den Krieg und sagen „Krieg dem Krieg!“
Zum einen ist dieser Aufruf gegen die imperialistischen Kriege im Allgemeinen aufzustehen notwendig, um den bürgerlichen Staat an sich zu entlarven und die Jugend gegen ihn in Stellung zu bringen. Schon Lenin sagte, dass Streik der Moment ist, an dem die Arbeiter:innenklasse lernt zu kämpfen und lernt über die eigenen Bedürfnisse hinauszudenken. Ob die Wehrpflicht als Zwangsdienst kommt oder nicht: Der deutsche Staat ist nicht der Staat von unserer Klasse und von uns Jugendlichen. Kriege sind nicht die Ergebnisse von größenwahnsinnigen Politikern, sondern gesetzmäßige Erscheinung im Imperialismus. Der deutsche Staat vergießt das Blut von anderen Jugendlichen und Proletarier:innen, unabhängig davon, ob unser eigener Finger an der Ostfront den Abzug drückt. Den Sprung im Bewusstsein von der Angst vor dem Krieg und der Angst vor der Wehrpflicht zu einem marxistischen Verständnis des Kriegs und des Staats zu machen und darauf aufbauende politische Praxis zu schaffen, ist eine zentrale Aufgabe von Revolutionär:innen in der aktuellen Zeit. Denn wie oben geschildert, macht die Angst vor dem Krieg alleine noch niemandem zur Sozialist:in. Sie schafft aber ein spontanes Bewusstsein, auf dem wir aufbauen können.
Zum anderen ist die Jugend längst bereit, um diesen Schritt zu gehen. Die Massenbewegung gegen den Genozid in Palästina wurde weitgehend von der Dynamik der Jugend getragen, in ganz Deutschland bilden sich rote Jugendgruppen, die durch den Krieg befeuert Inflation trifft Jugendliche, die erst recht wenig Geld haben, besonders hart, gekürzt wird an den Schulen, Unis und den Jugendclubs und einer gesamten Generation ist klar: Wir werden es nicht besser haben als unsere Eltern. Vor diesem Hintergrund ist die Losung „Krieg dem Krieg“ nicht eine von oben übergestülpte Analyse, sondern der nächste Schritt nach vorne, um mit der Bewegung nicht auf einer Stelle zu verharren und Antworten auf die allgemeine Situation der Jugend geben zu können.
Und vom Schulstreik zum Jugendstreik
Trotz gewisser inhaltlicher Schritte nach vorne, beschränkt sich der Schulstreik aktuell auf das, was gut läuft: Schüler:innen zu mobilisieren gegen Krieg und Wehrpflicht. Doch das Potential, das in dieser Bewegung steckt, geht darüber hinaus und muss mit revolutionärem Mut angegangen werden. Das gilt vor allem für die Frage, vom Schulstreik zu einem Streik der gesamten Jugend überzugehen.
Die Lage der Jugend zeigt uns bestehendes Potential in der gesamten Jugend auf, welches es unbedingt zusammenzubringen gilt. Jugendliche leben in einem System, das ihnen merklich nichts bieten kann, aber die Jugendlichen selbst unbedingt für die eigenen Interessen braucht – Um an der Front zu kämpfen oder um sich im Vollzeitjob kaputt zu arbeiten. Das kaputte und abgelaufene System soll durch die Jugendlichen noch ein paar letzte Meter getragen werden. Die Dringlichkeit, mit der die Jugend in der aktuellen Situation gebraucht wird, ist ihr Ass im Ärmel. Die Rolle, die der Jugend dadurch in dem Kampf um eine bessere Welt und gegen den Krieg zukommt, ist zentral, da sie dieses System lahm legen kann.
Es ist aber auch nicht nur die Situation, in der sich junge Arbeiter:innen, Student:innen und Schüler:innen gemeinsam befinden, sondern auch das, was andere Teile der Jugend in den letzten Jahren als Reaktion gegen den Krieg auf die Straße gebracht hat. Zur Entfaltung des Potentials des Schulstreiks gilt es also, die Jugendlichen unter dem Jugendstreik zusammenzubringen und ihre fortschrittliche Haltung gegen Krieg in einer starken Massenbewegung zu vereinen. Dort, wo die Regierung versucht sie für den Krieg nützlich zu machen, muss die gesamte Jugend zum Gegenangriff übergehen. Sei es in der Schule, in den Berufsschulen, der Uni oder den Betrieben.
Um einen solchen Streik zu organisieren, müssen die aktuelle Bewegung gestärkt und neue Organisationsformen geschaffen werden. Es müssen Möglichkeiten geschaffen werden, eine breite Masse an Jugendlichen zu organisieren. Nicht durch eine bloße Solidarität mit dem Schulstreik, sondern durch die eigene Identifikation und Beteiligung am Jugendstreik. Dafür benötigt es Organisationsmöglichkeiten für Auszubildende, Unistreikkomitees und das Schaffen einer gemeinsamen Identität als Jugend. Tendenzen des Abflachens der aktuellen Bewegung müssen mit langfristigen Zielen und Perspektiven beantwortet werden und das Mittel des Streiks in allen Teilen der Jugend verbreitet werden. Streik ist eine Schule, es ist der Ort an dem eine Generation zu kämpfen lernt. Und genau das ist, worauf die Schaffung eines Jugendstreiks abzielt: eine Generation an Jugendlichen, die lernt, sich gemeinsam zu organisieren, zu wehren und ihre Zukunft zu erkämpfen.


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